natürliche
geschütztes Biotop
Das geschützte Biotop (158 ha) umfaßt den Küstenstreifen Biskayas zwischen dem Gebiet um Bakio im Westen und dem Kap Matxitxako (Bermeo) im Osten. Es handelt sich um ein ganz besonderes Küstengebiet, vor allem, wenn man beachtet, wie selten man an unserer Küste Inseln und Felseninseln vorfindet. Eine der Begrenzungen des Gebiets, das Kap Matxitxako, ist als der am weitesten hervorragende Punkt, eine geographische Referenz.
Fährt man die Straße zwischen Bermeo und Bakio entlang, erschienen vor unseren Augen zwei Felseninseln, in den überwiegend hellen Tönen des Kalkgesteins. Sie sind einem Küstenstreifen vorgelagert, der aus steilen Klippen und Felswänden besteht. Es handelt sich um San Juan de Gaztelugatxe und Aketze. Erst ist eher eine Halbinsel, denn sie ist mittels einer, auf den zwischen der Insel und dem Festland verbliebenen Felsen gebauten Brücke mit dem Land verbunden. An einem Ende haben die Wellen wahrhaft vollkommene Tunnel in den Fels gewaschen. Auf dem Gipfel, den man über die Brücke und eine lange Steige erreicht, steht die Kapelle San Juan, deren Ursprünge auf das 10. Jahrhundert zurückgehen und die möglicherweise ein Kloster des Templerordens war.
Nach zahlreichen Schicksalsschlägen, darunter Brände und Plünderungen durch Freibeuter, wie z.b. Sir Francis Drake im Jahre 1593, wurde sie wieder aufgebaut und bildet zusammen mit der näheren Umgebung eine bedeutende touristische Attraktion.
Bemerkungen
Angeln aus dem Land erlaubt.
Es gibt einen Wanderweg, durch das Biotop, der an allenbedeutenden Punkten entlangführt.