Start: Legasa
Ankunft: Behobia
Die Vía Verde Bidasoa verläuft zwischen Legasa (Bertizarana, in Navarra) und dem Stadtviertel Behobia in Irun. Hier wird der in Gipuzkoa gelegene Teil der Strecke zurückgelegt. Man überquert die Grenze zwischen dem Baskenland und Navarra, um zum Naturpark Aiako Harria zu gelangen, der sich an den Ausläufern der Pyrenäen befindet und den einzigen Granitgebirgszug im Baskenland darstellt. Kurze Zeit später endet der Asphaltweg. Man durchquert eine Wiese, die zum Haltepunkt San Miguel führt. Ein paar Meter weiter vorne, über das Viadukt Laminarri, folgt man dem Weg bis zum Berggipfel Pagogaña, wo die Überreste des gleichnamigen Forts hervorstechen, das nach dem letzten Karlistenkrieg erbaut wurde.
Die Vía Verde verläuft nun parallel zu einer alten Straße und nach einer absteigenden und einer weiteren ansteigenden Zufahrt erreicht man einen Rastplatz. Man lässt die Berghänge hinter sich, um wieder auf eine weitere Wiese zu stoßen. Die Wege der Vía Verde und des Flusses trennen sich. Die nächsten Meter herrscht ein idyllisches Bild mit Bauernhöfen vor. Man gelangt zu einer zweiten Wiese und die Vía Verde entfernt sich wieder vom Wasser.
Nach einer Biegung nach rechts geht es über eine Stufe unter der Straße hindurch und eine weitere über den Fluss. Wenig später erreicht man nach Beendigung der ländlichen Strecke Irun und umrundet das Transportzentrum der Gemeinde. Sträucher von enormer Größe färben den Weg grün und machen dieses letzte Stück der Vía Verde sehr anschaulich. Es geht unter der Brücke der A-8 hindurch, die an der Brücke in Pausu einmündet (Verkehrsweg zwischen dem Baskenland und Frankreich). Im Anschluss führt der Radweg bis zu den Gärten im Gebiet Alcaldía de Sacas, wo sich früher ein Zollamt befand, das bis Mitte des XIX. Jahrhunderts in Betrieb war.
Die Strecke endet schließlich an der Fasaneninsel, welche die Ufer von Irun und Hendaia trennt.