| ZUSAMMENSETZUNG DER BASKISCHEN REGIERUNG | ||
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9. LEGISLATURPERIODE
Erlass über die Abteilungsgründung (PDF-Datei auf spanisch)
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LEHENDAKARIA PATXI LÓPEZ ÁLVAREZ
Portugalete (Bizkaia, 1959) Sohn des historischen Mitglieds des baskischen Sozialismus Eduardo López Albizu alias "Lalo", des ehemaligen Vorsitzenden der PSE-EE (PSOE) Partei in Bizkaia. 1975 trat er in die Sozialistische Jugend ein und wurde 1985 als deren Generalsekretär im Baskenland gewählt. Dieses Amt nahm er bis 1988 ein. 1977 trat er in die sozialistische Partei des Baskenlands ein und ab 1988 gehörte er ihrem Vorstand an. 1991 übernahm er das Organisationssekretariat des Parteivorstands im Baskenland. Dieses Amt gab er auf, um das institutionelle Sekretariat der Sozialisten in Vizcaya von 1995 bis 1997 zu übernehmen. Im Oktober 1997 wurde erstmals Generalsekretär der PSE-EE (PSOE) von Bizkaia und im Dezember 2000 wurde er wieder für dieses Amt gewählt. Es ist Mitglied des PSOE Parteirats. Am 23. März 2002 wurde er als Generalsekretär der baskischen Sozialisten auf dem in San Sebastián veranstalteten außerordentlichen Kongress gewählt. Dieses Amt nimmt er seit seiner Wiederwahl am 29. Oktober 2005 auf dem ordentlichen Kongress der PSE-EE (PSOE) in Bilbao ein. Von 1988 - 1990 war er Abgeordneter von Bizkaia im spanischen Parlament und gehörte zu den jüngsten Abgeordneten dieser Legislaturperiode. Seit 1991 ist er Abgeordneter im baskischen Parlament. Inzwischen ist er seit Mai 2002 Fraktionsvorsitzender der "Baskischen Sozialisten - Euskal Sozialistak". In den vergangenen Wahlen 2005 und 2009 war er Lehendakari-Kandidat.
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LANDESINNENMINISTER RODOLFO ARES
Von 1983 bis 1990 war er Stadtrat im Rathaus von Bilbao. Dort nahm er die Ämter des stellvertretenden Bürgermeisters und Abgeordneten für Städtebau, Verkehr und Transport, wie auch des Sprechers der kommunalen sozialistischen Fraktion ein. 1990 war er stellvertretender Abgeordneter und Provinzialabgeordneter für Städtebau und Umwelt in der Provinzialregierung von Bizkaia. Er ist Mitglied des Parteivorstands der Provinz Bizkaia der PSE-EE (PSOE). Seit 1994 ist er Mitglied des baskischen Parlaments für Bizkaia. Innerhalb der Fraktion der baskischen Sozialisten hatte er verschiedene Aufgaben: Von 2000 bis 2005 war er Fraktionssprecher. Zurzeit ist er der Zuständige der PSE-EE im Ausschuss für Inneres und Opfer. Er ist Mitglied des Parteivorstands der PSOE und seit 2004 stimmberechtigtes Mitglied Präsidiums. Auf dem 5. Kongress der baskischen Sozialisten, der am 29. und 30. September 2005 in Bilbao stattfand, wurde er Koordinations- und Organisationssekretär, sowie Sprecher des Parteivorstands des Baskenlands gewählt. Auf dem 37. Kongress der PSOE wurde er als Präsidiumsmitglied wiedergewählt.
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LANDESMINISTERIN FÜR ERZIEHUNG, UNIVERSITÄTEN UND FORSCHUNG ISABEL CELAÁ
Magister der Philosophie und Anglistik an den Universitäten in Deusto und Valladolid. Juristin Universitätsprofessorin für englische Sprache und Literatur EGA. Sie ist mit der irischen Kultur verbunden und hat in Belfast und Dublin gelebt. POLITISCHER WERDEGANG Mitglied des baskischen Parteivorstands der PSE-EE (PSOE). Erste Vizepräsidentin des Vorstands des baskischen Parlaments und beigeordnete Sprecherin der Fraktion der "baskischen Sozialisten" bis April 2009. Sie leitete das Kabinett von José Ramón Recalde in der Abteilung für Erziehung, Universitäten und Forschung bis 1991. Sie war Delegierte im Parlament der Provinz Vizcaya. Sie war Vizeministerin für Erziehung mit Fernando Buesa von 1991 bis 1995. In diesem Zeitraum war sie Vizepräsidentin des baskischen Schulausschusses und abgeordnete Vorsitzende des baskischen Ausschusses für Berufsbildung. Im Laufe dieser Jahre war sie auch Mitglied des EMAKUNDE-Vorstands. Seit Oktober 1998 war sie Abgeordnete der PSE-EE von Bizkaia, Sprecherin der Fraktion der baskischen Sozialisten im baskischen Parlament für Erziehung, Kultur und Kommunikationsmedien. Bis 2003 war sie Erste Sekretärin des baskischen Parlaments.
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LANDESMINISTER FÜR WIRTSCHAFT UND FINANZEN CARLOS AGUIRRE
Seit 1998 ist er Leiter für Personalwesen, Qualität und Systeme der baskischen Energiekörperschaft. Er ist Experte in Wirtschafts- und Regionalpolitik. Zudem besitzt er eingehende Erfahrung in Haushaltsfragen, da in den letzten 20 Jahren hinter den Verhandlungen des Haushalts der Autonomen Regionen stand. Seine berufliche Karriere begann 1978 auf der Bank. 1981 nahm er seine Tätigkeit in der Abteilung für Untersuchungen und Statistik in der Handelskammer Bilbao auf. 1985 trat er in die baskische Energiekörperschaft ein. Im Juli 1987 begann er eine lange berufliche Etappe in der baskischen Regierung, und zwar zunächst als Planungsleiter. 1991 übernahm er das Amt des Leiters für wirtschaftliche Angelegenheiten des Vizepräsidentenamts der baskischen Regierung. Von 1995 bis 1998 hatte er das Amt des Leiters für Wirtschaft und Planung inne. Im Laufe dieser Etappe war er für wirtschaftliche Planung, Regionalpolitik, Konjunktur und Wirtschaftsprognose, sowie für wirtschaftliche Studien und Methoden zuständig. Unter anderem war er Mitglied der Verwaltungsräte und Vorstände von SPRI (Gesellschaft für industrielle Förderung und Umwandlung), ZID (Industriegebiet im Verfall) des Baskenlands, PROGESINSA (Gesellschaft für Förderung und Verwaltung von Industrieland), VISESA (öffentliche Gesellschaft für Wohnungsbau und Bauland im Baskenland), Eusko Trenbideak / baskische Bahngesellschaft, Verkehrskonsortium von Bizkaia (Verwaltungsbehörde der U-Bahn in Bilbao), EGAILAN (öffentliche Gesellschaft für Förderung der Beschäftigung und Ausbildung im Baskenland), Bilbao Metrópoli 30, sowie vom baskischen Vorstand für Statistik und der Zeitschrift Ekonomiaz. Außerdem hat er verschiedenen Ausschüssen im Rahmen der autonomen Gemeinschaft des Baskenlands angehört. Darunter sind die Ausschüsse zur Förderung des Außenhandels, Preise, Regionalpolitik, Wissenschaft und Technologie hervorzuheben. Andererseits gehörte der Arbeitsgruppe an, die für die Formulierung der Reform- und Modernisierungsstrategie der baskischen öffentlichen Verwaltung zuständig war. Abschließend war er Mitglied verschiedener Foren und Ausschüsse auf nationaler und internationaler Ebene, wie z.B. des Ausschusses für öffentliche Investitionen Spaniens, oder des Ausschusses für regionale Entwicklung und Umwandlung in der europäischen Kommission.
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LANDESMINISTERIN FÜR JUSTIZ UND ÖFFENTLICHE VERWALTUNG IDOIA MENDIA
Juristin der Deusto - Universität Postgraduate in europäischen und internationalen Beziehungen der Universität in Amsterdam
Mitglied des Parteivorstands der PSE in Bizkaia, Sekretärin für Beschäftigung und Ausbildung. Abgeordnete im baskischen Parlament von 2002 bis heute. Stadträtin im Rathaus von Barrika von 2003 bis heute.
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LANDESMINISTER FÜR WOHNUNGSBAU, ÖFFENTLICHE BAUTEN UND VERKEHR IÑAKI ARRIOLA
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LANDESMINISTER FÜR INDUSTRIE UND INNOVATION BERNABÉ UNDA
Schiffsbauingenieur der Fachhochschule für Schiffsbauingenieure in Madrid 1991-1994, Montage- und Anlagenleiter bei Izar 1999-2005, Generaldirektor der Werft in Sestao. Er leitete das Bauprojekt für Schiffe mit verflüssigtem Erdgas. Von 2005 bis 2008 war Industrie-Generaldirektor bei Navantia. Dort war er für den Industriebereich des Unternehmens zuständig und beaufsichtige die Engineeringtätigkeiten, F+E+I, Versorgungen, Fertigung und Planung der Werften in Ferrol, Cartagena und Bahía de Cádiz. Seit Dezember 2008 ist er Koordinationsleiter bei Navantia. Dort ist er für technische Leitung, F+E+I und Qualitätsorganisation des Unternehmens zuständig. Er übernimmt die Aufgaben der allgemeinen Koordination und handelt in Vertretung des Vorsitzenden.
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LANDESMINISTERIN FÜR BESCHÄFTIGUNG UND SOZIALES GENMA ZABALETA
Magister in Hispanistik der Deusto - Universität Universitätsprofessorin für spanische Sprache und Literatur Leiterin für pädagogische Erneuerung in der Erziehungsabteilung der baskischen Regierung. (1987-1991). Abgeordnete für soziale Dienstleistungen der Provinzialregierung in Gipuzkoa. (1993-1996). Senatorin von Gipuzkoa (1993-1996). Sprecherin des Ausschusses für Gesundheitswesen und Soziales und Vorstandsmitglied der sozialistischen Fraktion. Kabinett des Landesministers für Arbeit und Sozialversicherung. (1996-1998). Abgeordnete im baskischen Parlament von 1998 bis heute.
Stadträtin der Stadtverwaltung Urretxu seit 2007. Mitglied des Parteivorstands der Provinz von Gipuzkoa der PSE-EE. Sie war Institutionssekretärin der PSE-EE und Kandidatin für das Generalsekretariat. Koautorin mit Denis Itxaso des Buchs "Con mano izquierda: una propuesta ante el colapso vasco".
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LANDESMINISTER FÜR GESUNDHEITSWESEN UND KONSUM RAFAEL BENGOA
Ausbildung Doktor in Medizin. Universität des Baskenlands. Master in Verwaltung von Systemen des Gesundheitswesens und Master in Gemeinschaftsgesundheit. Universität von London. England Senior Fellow der Business School der Universität in Manchester. England Diplom der Krankenhausverwaltung. Deusto. Erfahrung Auf nationaler Ebene war er Koautor von Schriften über Sozialpolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens für das spanische Parlament. Koautor des "Informe Abril", dem Bericht über die Analyse und Verbesserung der Verwaltung des Gesundheitswesens. 1991 Leiter des Berichts "Sanidad: La Reforma Posible", ESADE 1997. Im autonomen Rahmen war er von 1991-1995 (Landesminister Iñaki Azkuna ) im Landesministerium für Gesundheitswesen tätig. Leiter für Planung und Ordnung des Gesundheitswesens im Baskenland, 1991 - 1995 Zuständigkeit für den Reformentwurf der Abteilung für Gesundheitswesen Osasuna Zainduz, der 1995 vom baskischen Parlament verabschiedet wurde. Auf internationaler Ebene war er 15 Jahre in der Weltgesundheitsorganisation tätig. Heute: Im akademischen Bereich: Auf nationaler Ebene:: Mitarbeit als Professor bei ESADE, an der Ramón Llull Universität in Barcelona und Madrid. Er unterrichtet Systemführung im Gesundheitswesen. Auf internationaler Ebene: Mitarbeit als Professor an der McGill Universität. Master in Systemführung im Gesundheitswesen unter der Leitung von Prof. Henry Mintzberg, Montreal, Kanada. Im Verwaltungsbereich: Kroniker - Direktor: Internationale Beobachtungsstation für Qualität und Verwaltung chronischer Krankheiten ( Bilbao)
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LANDESMINISTERIN FÜR UMWELT, GEBIETSPLANUNG, LANDWIRTSCHAFT UND FISCHEREI PILAR UNZALU
Juristin. Professorin für Ethik und Gesetzgebung an der Universitätsschule für Krankenpflege (1985 - 1989). Beamtin der Provinzialregierung in Alava. Direktorin für Städtebau, Architektur und Umwelt der Provinzialregierung Alava (1995 - 1997). Abgeordnete im Landtag (1999-2000) Abgeordnete im baskischen Parlament (5. und 7. Legislaturperiode) Zurzeit ist sie Abgeordnete im spanischen Abgeordnetenhaus (8. Legislaturperiode)
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LANDESMINISTERIN FÜR KULTUR BLANCA URGELL
Doktor der baskischen Philologie an der UPV. Leitende Professorin der Abteilung für baskische Linguistik und Studien an der UPV Sie hat an zahlreichen Forschungsprojekten teilgenommen, sowie eine Vielzahl an Artikeln und Werken im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit herausgegeben. Unter ihrer enormen akademischen Tätigkeit ist ihre Mitarbeit bei der Redaktion des allgemeinen baskischen Wörterbuchs der baskischen Sprachakademie Eukaltzaindia, wie auch bei der Ausarbeitung der "Historia de la lengua vasca" von Koldo Mitxelena, hervorzuheben. Sie war außerdem Redakteurin und Mitglied des Verlagsausschusses des Jahrbuchs im Seminar für baskische Philologie "Julio de Urquijo" und ist Mitglied des Beraterausschusses der "Sancho el Sabio" und "Gogoa" Zeitschrift. Sie hat auch zusammen mit Patxi Altuna, Ibon Sarasola und Joseba A. Lacarra die Ausgabe der "Klasikoak" Sammlung baskischer Texte koordiniert.
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